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Andeas Spiegl
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Soenke Gau

Isabella Marthe

Abraham Cruzvillegas
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Die Zentrale

1. „Die Zentrale“ akkumuliert Bilder von Innenräumen. Diese Innenräume wurden in Verwaltungs- oder Bürogebäuden, in Hotels, Firmen oder öffentlichen Institutionen an den verschiedensten Orten der Welt aufgenommen: in Mexico City, Tokio, Sofia, Wolfsburg, Tel Aviv, Wien, etc. So verschieden also ihre Herkunft und ihr kultureller Kontext sein mögen, so verwandt sind sie in ihrer Funktion.
Die verwandte Funktion erfordert eine diesen Gebäuden gemeinsame Infrastruktur mit Eingangshallen, Warteräumen, Korridoren und Büros. So verwandt diese in ihrer Infrastruktur sein mögen, so verschieden sind sie in ihrer Ausstattung. Die Akkumulation dieser heterogenen und zugleich homologen Innenräume basiert damit auf einer Matrix aus funktionaler Kongruenz und formaler Differenz. Allein dieses Wechselspiel aus Kongruenz und Differenz liefert die Organisationsstruktur für „die Zentrale”, die nun ihrerseits einen Raum vorstellen lässt, der zusammengenommen einem riesenhaften Gebäudekomplex oder einer ganzen Stadt entsprechen könnte. Diese Stadt besteht nur aus Bildern von Innenräumen und kann durchquert, aber nicht verlassen werden. Diese paradoxe Stadt, die sich aus einem infiniten Innen zusammensetzt, hat keinen bestimmbaren Ort auf der Weltkarte und lässt sich doch überall finden; diese paradoxe Stadt ohne Ort hat einen Namen: Mep´Yuk.

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