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Andeas Spiegl
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Soenke Gau

Isabella Marthe

Abraham Cruzvillegas
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3. „Die Zentrale” unterhält ein paradoxes Verhältnis zu den Bildern, aus denen sie besteht. Diese Fotografien sind angehalten, Räume in Bilder zu verwandeln. Die Summe dieser Bilder ergibt ein Buch. Die Summe selbst aber behauptet, nicht nur einzelne Bilder heterogener Herkunft zu versammeln, sondern diese auch zu verknüpfen, um einen neuen Raum entstehen zu lassen. Dieser Raum ist medialer und imaginärer Natur, ein Raum, der sich aus und in den Zwischenräumen der Bilder entwickelt. In diesem Sinne besteht die Zentrale aus Abbildungen, ohne selbst abgebildet werden zu können. Die Aneinanderreihung der Aufnahmen vermittelt die Zentrale nur als Spur, als Werdegang einer Idee. Sichtbar wird die Spur nur dann, wenn es gelingt, zugleich die Kongruenz und Differenz der Bilder zu sehen – d.h. zu erkennen, warum die Bilder überhaupt zur Behauptung einer „Zentrale” verbunden werden können. Darin liegt das Argument von Mep`Yuk, und buchstäblich sein „Sinn” – ein Amalgam aus Wahrnehmbarkeit und Denkbarkeit.

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