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3.
„Die Zentrale” unterhält ein paradoxes Verhältnis
zu den Bildern, aus denen sie besteht. Diese Fotografien sind angehalten,
Räume in Bilder zu verwandeln. Die Summe dieser Bilder ergibt ein Buch.
Die Summe selbst aber behauptet, nicht nur einzelne Bilder heterogener Herkunft
zu versammeln, sondern diese auch zu verknüpfen, um einen neuen Raum
entstehen zu lassen. Dieser Raum ist medialer und imaginärer Natur,
ein Raum, der sich aus und in den Zwischenräumen der Bilder entwickelt.
In diesem Sinne besteht die Zentrale aus Abbildungen, ohne selbst abgebildet
werden zu können. Die Aneinanderreihung der Aufnahmen vermittelt die
Zentrale nur als Spur, als Werdegang einer Idee. Sichtbar wird die Spur
nur dann, wenn es gelingt, zugleich die Kongruenz und Differenz der Bilder
zu sehen – d.h. zu erkennen, warum die Bilder überhaupt zur Behauptung
einer „Zentrale” verbunden werden können. Darin liegt das
Argument von Mep`Yuk, und buchstäblich sein „Sinn” –
ein Amalgam aus Wahrnehmbarkeit und Denkbarkeit. weiter |
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